Ausleitung ist mehr als nur „Entgiften“

Viele Menschen denken bei einer Ausleitung an ein einzelnes Präparat. Tatsächlich verfolgen naturheilkundliche Konzepte meist einen ganzheitlichen Ansatz.

Im Mittelpunkt stehen dabei vier Bereiche:

1. Schadstoffe binden

In der Naturheilkunde oder ganzheitlichen Medizin werden meist mineralische Stoffe wie Zeolith oder Klinoptilolith eingesetzt. Diese sollen im Verdauungstrakt die Schwermetalle Stoffe binden, damit sie mit dem Stuhl ausgeschieden werden können.

Mir wurde vor Jahren von einer Ärztin, die auch naturheilkundlich arbeitet, die Ausleitung mit Chelaten empfohlen. Nach einer Stuhluntersuchung in einem Labor wurde eine starke Belastung bei mir festgestellt. Daraufhin hat mir die Ärztin empfohlen 24 Infusionen mit Chelaten, einmal monatlich, zu machen. Das hab ich getan und nach 20 Monaten hab ich abgebrochen. Ich konnte einfach nicht mehr. Diese Therapie war unfassbar anstrengend und ich hing stundenlang an Infusionen. Einmal sogar von 8 Uhr morgens bis 16 Uhr am Nachmittag. Dann habe ich einige Jahre gar nichts mehr unternommen zu diesem Thema und das Ganze lief auch sehr ins Geld. Immer erst das Labor und dann noch die Infusionen. Nach ein paar Jahren hab ich dann die optimale Lösung gefunden, die auch noch kostengünstig ist.
Dazu mehr in Teil 3.

2. Belastungen möglichst reduzieren

Ein weiterer Schritt besteht darin, neue Belastungsquellen zu erkennen und – soweit möglich – zu vermeiden. Dazu gehört die Reduzierung unnötiger Schadstoffquellen im Alltag. Einen gesunden Lebensstil setze ich jetzt einfach mal voraus.

Welches sind denn Quellen?
Aluminium befindet sich z.B. in Bratpfannen und Töpfen. Hier sollte man sich nach Alternativen umsehen. Kein Deo mit Aluminium – stattdessen das Deo mit 3-4 Zutaten für ganz wenig Geld selbst machen.
Wer noch Quecksilber in Form von Amalgam als Füllung in den Zähnen hat, sollte es sich entfernen lassen. Zahnärzte haben nicht umsonst einen Amalgam-Abscheider, um das giftige Amalgam als Sondermüll zu entsorgen. Außerdem setzen sie selbst Schutzkleidung bei der Behandlung ein.

3. Die natürlichen Entgiftungsorgane unterstützen

Leber, Darm und Nieren spielen eine zentrale Rolle bei der Ausscheidung körpereigener Stoffwechselprodukte und körperfremder Substanzen. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Ballaststoffen sowie eine gute Flüssigkeitszufuhr können diese natürlichen Prozesse unterstützen.

4. Langsam und individuell vorgehen

Eine Ausleitung ist kein Sprint. Viele naturheilkundlich arbeitende Therapeuten empfehlen ein schrittweises Vorgehen, das an die individuelle Belastung und Konstitution angepasst wird. Ziel ist es, den Körper nicht zusätzlich zu belasten, sondern seine natürlichen Regulationsmechanismen zu unterstützen.

Ich habe jedoch eine Möglichkeit gefunden, sehr schnell tolle Ergebnisse zu erzielen.
Dazu mehr in Teil 3.